East Timor Kaffee

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Den aus Osttimor stammende Kaffee rösten wir zu einem kräftigen Filterkaffee. Dabei offenbart er einen klassischen Kaffeegeschmack mit fruchtigen Aromen und einer leichten Note von Bergamotte. Insgesamt bietet dieser Kaffee einen ausgewogenen Geschmacksverlauf begleitet von einer feinen geschmacklichen Säure.

Der Kaffee aus Osttimor kann sowohl als Filterkaffee als auch Mocca in Herdkannen oder Cafe Creme in Vollautomaten zubereitet werden.

 

Beschreibung

Der East Timor Kaffee aus den Regionen Ermera, Samo und Ainaro wächst in einer Höhe von etwa 1200 Metern über dem Meeresspiegel. Diese Region ist bekannt für ihre optimalen Bedingungen für hochwertigen Kaffeeanbau. Angebaut werden vor allem die Kaffeesorten Hybrido de Timor und deren Varianten. In diesen Höhenlagen haben die Kaffeebohnen ein ideales Klima sowie fruchtbaren Boden. Das führt zu einem reichen und vielschichtigen Geschmacksprofil.

Der Kaffee wird ganz traditionell von Hand geerntet und im Anschluss durch das “wet-hulled” Verfahren aufbereitet, was typisch für die Kaffeeaufbereitung in Indonesien ist. Die Kaffeebohnen bekommen dadurch einen vollmundigen Geschmack mit geringer Säure. Diese sorgfältige Ernte und Aufbereitung garantiert zuletzt eine hohe Qualität und zeichnet sich durch ein charakteristisches Aroma aus, das an Feigen und Trauben erinnert. Die Monsoon-Saison, von April bis September, trägt ebenfalls zur guten Qualität dieses Kaffees bei.

Wet-Hulled Kaffeeaufbereitung

Die Giling Basah-Methode, auch bekannt als Wet-Hulled Verfahren (übersetzt: Nasshäutung), ist ein in Indonesien weit verbreiteter Kaffeeverarbeitungsprozess, der sich durch einige charakteristische Arbeitsschritte auszeichnet und den Kaffeebohnen damit einzigartige Geschmacksprofile verleiht. Dieser Prozess beginnt zuerst mit der sorgfältigen Handauswahl reifer Kaffeekirschen. Nach der Ernte werden die Kirschen entpulpt, was bedeutet, dass die äußere Schale sowie ein Großteil des Fruchtfleischs entfernt wird, um die Kaffeebohnen freizulegen. Anschließend werden die Bohnen einer kurzen Fermentationsphase unterzogen, die zwischen 6 und 12 Stunden dauert. Diese Phase ist entscheidend für die Entwicklung des einzigartigen Geschmacks des Kaffees.

Nach der Fermentation werden die Bohnen gründlich gewaschen, um jegliche verbleibenden Schleim- und Fruchtfleischreste zu entfernen. Dann folgt ein wichtiger Schritt: das Teil-Trocknen. Im Gegensatz zu anderen Methoden, bei denen die Bohnen bis zu einem Feuchtigkeitsgehalt von etwa 11-12% getrocknet werden, werden sie bei der Giling Basah-Methode nur bis zu einem Feuchtigkeitsgehalt von etwa 30-35% getrocknet.

Der nächste Schritt ist das Wet-Hulling selbst, bei dem die Pergamentschicht der Bohnen entfernt wird, während diese noch eine hohe Feuchtigkeit aufweisen. Diese Besonderheit verleiht dieser Aufbereitungsmethode ihren Namen (Giling Basah bedeutet auf Indonesisch “nasses Schälen”). Nach dem Schälen werden die Bohnen weiter getrocknet, bis sie einen Feuchtigkeitsgehalt von etwa 12-13% erreichen, welcher für die Lagerung des Rohkaffees ideal ist.

Das Wet-Hulling verleiht dem Kaffee ein vollmundiges Aroma und eine geringe Säure. Typische Geschmacksnoten sind erdig, würzig und manchmal auch krautig. Diese Methode ist besonders gut an das feuchte Klima Indonesiens angepasst, da sie eine schnellere Trocknung der Bohnen ermöglicht. Allerdings ist sie auch anfälliger für Qualitätsmängel, da die Bohnen aufgrund des hohen Feuchtigkeitsgehalts während des Schälens leichter beschädigt werden können.

In Sumatra und Sulawesi, wo diese Methode hauptsächlich angewendet wird, produzieren sie Kaffees mit unverwechselbaren Charakteristiken. Die Nasshäutung ist ein Zeugnis der Innovationskraft und Vielfalt in der Kaffeeproduktion Indonesiens und bietet Kaffeeliebhabern weltweit ein einzigartiges Geschmackserlebnis.

 

Zusätzliche Informationen

Gewicht n. v.
East Timor Kaffee aus Ermera
East Timor Kaffee
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